Mittwoch, 16. Februar 2011

Erdbeben

Nachtrag zu meinem Blog "Erde"

Ich möchte nochmals auf die Gedankengänge von Raffaele Bendandi („Hobby“ - Wissenschaftler 1893 - 1977)über die Erdbeben – Mechanismen zurückkommen und mit weiteren eigenen Theorien ergänzen.

Ich habe mich schon einmal darüber ausgelassen, nur zur Erinerung:

Die Erde besteht aus mehreren Schichten. Die äusserste Schicht – insgesamt etwa 50 – 70 km dick, die sogenannte Kruste, (Fachausdruck: „Lithosphäre“) ist nicht überall gleich dick. Sie ist aus Schichten aufgebaut; Sedimente, Urgesteine etc. In ihr bauten sich die Gebirge auf. Bis in etwa einer Tiefe von 9 – 10 km unter den Ozeanen und etwa +/- 30 km Tiefe unter dem Festland besteht sie aus Felsgestein. (Unter den Gebirgen offenbar am dicksten). Sie wird als „geoplastisch“ angesehen, wobei man sich dies nicht als „plastisch“ im Sinne eines Gummibandes vorstellt, sondern unter Druck zerbröselt sie und kann sich so verformen. Darunter befindet sich noch die sogenannte Mohorovic – Schicht. Irgendwie ändert in dieser Schicht das Material seine Konsistenz. Wie, weiss man noch nicht. Vielleicht infolge der Hitze oder des enormen Druckes.

Unter dieser Lithosphäre – da, wo die Temperatur im Erdinnern den Schmelzpunkt des Gesteines erreicht - liegt die „Asthenosphäre“. Eine dicke weiche und amorphe Schicht die - vielleicht infolge der Hitze - nahezu als flüssig zu betrachten ist: Sie dürfte bis in eine Tiefe von 3 – 400 km reichen, bis dann - vielleicht infolge des dort herrschenden Druckes - die Viskosität wieder einen Punkt erreicht, der das Material als „Solide“ erscheinen lässt.
Weiter scheint es, dass sich in der Asthenosphäre in etwa 160 km Tiefe eine Schicht befindet, die sich auch chemisch verändert, d.h. leichter wird und sich ausdehnt.

Irgendwo weiter unten befindet sich der Erdkern. Er ist offenbar aus Eisen, weil Eisen das letzte Material ist, das - aus den Atomen zusammengebaut – Energie frei setzt. (Für alle anderen – schwereren – Materialien ist die Energiebilanz negativ, das heisst, es muss Energie aufgewendet werden, um es darzustellen.)

Nun zur Dynamik:

Dieser Kern rotiert. Er ist der „schwerere“ Teil der Erde und nimmt folglich auch die auf ihm schwimmende Kruste mit. Aber nicht in der genau gleichen Richtung und Geschwindigkeit. Der Erdmantel – oder der Kern - hat aus irgend einem Grund einmal seine Richtung geändert, und so stimmen auch die Rotationen nicht mehr genau überein. (Nach den Gesetzen der Trägheit konnte dies auch Zeit verschoben geschehen, denn die Massen sind doch ziemlich gross!). Aber Weiter:

Die ganze Erde ist also ein Kreisel. Wo die Achse des Erdkerns ist, müsste auch die Achse der Kruste sein! Aber: Siehe weiter hinten: Die ist verschoben in den Schwerpunkt zwischen Mond und Erde, nicht im Zentrum!
Denn die Erde rotiert ja nicht für sich „allein“. Erde und Mond bilden ein „Gespann“ – wie wenn z.B. ein Hammerwerfer sich mit seinem Gegengewicht dreht! – Es entsteht ein gemeinsamer Schwerpunkt zwischen den beiden Gewichten. Der sich etwa an der Peripherie des Körpers des Sportlers befindet. Und für die Rotation ist dieser gemeinsame Schwerpunkt, das „Baryzentrum“ der beiden Körper massgebend. Das heisst aber, dass auch für die Erd - Umlaufbahn um die Sonne dieser Schwerpunkt der beiden Körper massgebend ist! Es ist Er, der auf der Ekliptik reist!
(Die Ekliptik ist die Bahn der Erde um die Sonne, sie befindet sich genau dort, wo die Anziehungskraft der Sonne gerade durch die Fliehkraft der Erdbahn aufgehoben wird!)

Auf dieser Ekliptik reist also dieser Schwerpunkt, aber in einer Wellenlinie. Denn je nachdem an welchem Punkt sich der „Hammer“ des Hammerwerfers befindet, gibt es sicher Reaktionskräfte! Das ist so wie in jenen Karusellen am Lunapark, bei denen immer Gondeln mit zwei Sitzen um ein Zentrum kreisen und sich dabei das ganze Karussel dreht.

Und die beiden Körper haben ja erst noch unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeiten. Die Erde rotiert mit 365, der Mond mit etwa 13 „Touren“ pro Jahr. (Die sonne mit etwa 12) Aber auch in anderen Rotations - Ebenen! Denn der Mond wandert auf seiner Umlaufbahn ja nicht exakt um den Erdäquator herum, sondern um dieses „Baryzentrum“. Und die Mondbahn – Ebene ist ausserdem um etwa 5 ° gegen die Ekliptik geneigt. Weiter rotiert der Mond nicht genau kreisfömig um den Erd – Äquator sondern in der Form einer Elipse (die erst noch je nach Störungen durch die Anziehungskraft der Sonne sowohl ihre Form als auch ihre Lage gegenüber der Erde ändert.)
Dieses „Baryzentrum“ liegt beim Erde – Mond - System in etwa 1700 km Tiefe, also eher gegen oder an der Peripherie des Erdkernes. Die Erde hat einen Durchmesser von grob gesagt 12700 km. Das Erde – Mond – System läuft somit einmal im Monat in einem mittleren Abstand von etwa 4600 km um dieses Baryzentrum. Je nach Mond – Stand erfährt also der Erdkern eine Beschleunigung gegenüber der übrigen Kern – Masse.
Aber noch etwas; dieses Baryzentrum wandert im Tagesverlauf mit der Erddrehung innerhalb dieser Zone des erweiterten Erdmantels, was natürlich Massenverschiebungen auslöst! Ausserdem resultiert eine vergrösserte „Beschleunigung“ an der dem Mond abgekehrten Seite der Erd – Oberfläche, weil das rotierende Gesamtsystem Erde – Mond den „Schwerpunkt“ dieses Gesamtsystems in Richtung Mond verschiebt, und umgekehrt eine Verzögerung bei bei deren Bahn Richtung Sonne. Ich komme noch darauf zurück!
Der Erdmantel - jedenfalls er - rotiert weiter so, dass die Erdachse um etwa 66,5 Grad gegenüber der Ekliptik geneigt ist (oder 23,5 Grad – je nachdem von welcher Seite man es betrachtet). Ihre Ausrichtung weist allerdings während des ganzen Erdumlaufes – abgesehen von der Präzession in jeweils etwa 40000 Jahren – in die annähernd gleiche „Richtung“, das heisst, relativ zur Sonne, und oben „nickt“ sie ihr im Sommer zu, im Winter wendet sie sich ab!

Die Erdumdrehung an der Oberfläche liegt übrigens nicht genau bei einem „Tag“ von 24 Std., sondern momentan bei etwa 23 Std. 56 Min. und 4, 0x Sekunden. Tendenz verlängernd, ihre Umdrehungs-geschwindigkeit nimmt also ab. Das heisst, die Erde wird aktiv „abgebremst“. (Die Einflüsse habe ich schon früher dargelegt.) Der – eiserne und damit schwerere – Erdkern in seiner halbflüssigen „Trennschicht“, der „Asthenosphäre“ schwimmend hat durch sein Trägheitsmoment die Tendenz, seine Richtung und Geschwindigkeit beizubehalten. (Momentan läuft er offenbar auch etwa 8 Min. schneller). Es entsteht ein „Bremsoment“.
Die Erde ist kein „homogener“ fester Körper – man muss sie sich wohl eher so vorstellen, dass eine äussere Kruste eine Schale bildet wie bei einem Ei, während der Eiserne Kern in einer halbflüssigen Masse, der Asthenosphäre, wie das Dotter frei herumschwimmt (nur schwerer, das heisst durch Zentripetalkräfte gehalten -, wirken die Gravitationskräfte unterschiedlich. Der Erdkern ist schwerer als die Kruste. (Und die wiederum schwerer als der „Wassermantel“ der Ozeane!) Die Rotationsachse der Erde ist geneigt. Folglich hat die Schwerkraft der Sonne das Bestreben, den – schwereren - Erdkern senkrecht zu sich anzuziehen. Das heisst aber: Abhängig vom Sommer oder Winterhalbjahr jeweils mehr nach Süden oder Norden relativ zur Erdkruste. Dabei wird die Bahn des Kernes um die Sonne separat beeinflusst. Der Kern „Oszilliert“ gegenüber der Ekliptik nach „oben“ oder „unten“.
Weiter: Je nach dem der Mond – bei Neumond – zwischen Sonne und Erde steht, wirkt die Anziehungskraft der Sonne stärker auf diesen Kern, während die Fliehkraft der Erdrotation eher das Bestreben hat, die Kruste „weg“ von der Sonne zu ziehen. Umgekehrt ist bei Vollmond die Fliehkraft etwas kleiner. Und da der „Kern“ schwerer ist, tendiert er dann meines Erachtens eher weg von der Sonne! Die Ekliptik wird zur Wellenlinie.

Diese Kräfte bewirken klarerweise eine ziemliche „Walk – Arbeit“ zwischen Erdkern und Erdkruste! Die unbedingt ihren Einfluss auf die Seismik ausübt.
Aber auch die Kraft aller anderen Gestirne wirkt auf diese nicht „feste“ sondern wie gesagt geoplastische Erdkruste. Diese verformt sich dabei auch unter diesen Einflüssen! Unter Umständen kann die Anziehungskraft von anderen Planetensystemen Scherkräfte hervorrufen, wenn sie in annähernd rechtem Winkel zur Hauptanziehungskraft stehen. Und durch die periodischen Änderungen all` dieser Kräfte resultiert auch eine „Schwingung“, praktisch ein ständiges „Rütteln“ an der Erdoberfläche.

Nach Benandi bewirkt - wenn die Gestirne samt Sonne und Mond nicht genau im Zenith stehen - die Resultierende seitliche Scherkräfte in der Erdkruste. Diese Resultierende ist am grössten, wenn Tages und Nachtgestirn in einer Reihe, aber etwa in einem Winkel von 20-30 Grad zur Erdoberfläche stehen. Sie zerren dann gemeinsam „an einem Strick“ an der Erdkruste. Wobei nach Benandi der Effekt bei Voll - oder Neumond fast der Selbe ist. Wichtig ist scheinbar die „Zugrichtung“.
Um den Äquator herum rotiert die Erdoberfläche im „Überschallbereich“ – mit etwa 1600 km/Std. Die Erde hat deshalb um den Äquator herum einen „Bauch“ angesetzt, denn die reine Zentrifugalkraft versucht, das Material der Erdkruste gegen diesen „Bauch“ zu ziehen. Aber dieser „Bauch“ zeigt ja nicht in Richtung Sonne, sondern relativ dazu im Winkel von 23,5 Grad ! Wo die Erdkruste keine Landmasse als „Konterpart“ oder „Stütze“ hat, z.B. im Bereich der grossen Ozeane, (dort ist auch die Kruste am dünnsten) ist die resultierende Scherkraft am stärksten. Und sie wechseln!
Die Erde rotiert von Westen nach Osten – (linksdrehend wenn man Norden als „oben“ ansetzt.) Daher hebt sich der östliche Teil jeder Kontinentalscholle zuerst entsprechend dieser Anziehungskraft.

Ebbe und Flut entstehen ja ebenfalls durch diese Anziehungskräfte. Grössenordnung 70% der Erdoberfläche sind von den Ozeanen bedeckt. Die Gezeiten laufen als Welle über die Wasseroberfläche, wobei sie durch die Hubkraft dieser Gestirne stets neu hervorgerufen wird, denn durch die Kontinente wird sie immer wieder unterbrochen. Aber die „Pazifik – Halbkugel ist grösstenteils eine „Wasserkugel“, Spezifisches Gewicht 1, die Nordhalbkugel hauptsächlich „Landmasse“, Spezifisches Gewicht etwa 1,8! Das ergibt Exzentrizitäten!
Bei Neumond - Sonne und Mond auf der gleichen Seite – oder Vollmond, wenn sie sich in einer Linie gegenüber stehen, kommt es also durch die vereinte Anziehungskraft bei den Ozeanen jeweils zur „Springflut“. (Einer besonders hohen Flutwelle – nicht immer gleich hoch, wegen der vorher erwähnten Dynamiken und Unterschieden bei den Winkel-stellungen). An den Seiten – quer zu den Sonne–Mond–Kräften – ist der Wassermantel wegen des Ausgleiches der Wassermenge weniger hoch, dort herrscht „Ebbe“. Steht der Mond z.B. über dem Pazifischen Ozean, d.h. über der „Wasserhalbkugel“ so ergibt das auf der Gegenseite – über dem Atlantik – ebenfalls „Flut“, weil ja „seitlich“ die Wassermenge eingeschnürt ist.

Aber beim Gestein ist die Sache anders, weil die Landmasse auf dieser anderen Seite der Welt keinen „Konterpart“ hat.
Unter der Anziehungskraft von Sonne und Mond hebt und senkt sich nämlich nicht nur der Meeresspiegel, sondern der gesamte Erdmantel, denn die Kontinentalschollen „schwimmen“ sozusagen auf der „Asthenosphäre“ wie Eisschollen auf einem Fluss, wobei sie sich je nach Grösse vermutlich anders „benehmen“. Jedenfalls sind sie aber „biegsam“ weil Geoplastisch. (Das spezifische Gewicht der gesamten Erdkruste ist offensichtlich kleiner als das des Magmas; es dürfte 2,2 - 2,3 nicht überschreiten – Beton hat etwa 2,4.) Natürlich entspricht die Bewegung dieser Masse nicht dem Tidenhub im Meer, und sie reagiert auch viel „träger“. Durch die „Entlastung“ des darüber liegenden Gewichtes unter der Anziehungskraft von Sonne und Mond dürfte aber das Magma darunter das Bestreben haben „heraus zu quellen“, Zumal es durch die Zentrifugalkraft der rotierenden Erde dazu angeregt wird.

Der Einfluss dieser Gestirne ist ausserdem „dynamisch“, er wandert entsprechend der Tageszeit und kommt dadurch nacheinander aus verschiedenen Richtungen. Das ergibt wiederum eine Wellen – oder „Rüttel“ - Bewegung. (Zusätzlich noch zur erwähnten „Walkarbeit“ des Eisernen Erdkernes). Je nach Grösse der Kontinentalscholle hat diese dann eine andere Schwingungs – resp. „Schaukelfrequenz“. Und auch Amplitude.
Kommen dann „weitere“ Anziehungskräfte, z.B. von anderen Gestirnen (schliesslich beträgt die Geschwindigkeit der Erde um die Sonne im Orbit zusätzlich zur Rotation noch ca. 107000 km/h.) oder magnetische Einflüsse auf den Erdkern hinzu, so wird diese reine „Wellenbewegung“ wieder überlagert. Ebenfalls durch die vorher erwähnten Einflüsse von Rotation, Exzentrizitäten und Gravitation.
Weiter ist es ja so, dass sich dabei eine Art kegelförmige Welle, deren Basis aber über die ganze, dem betreffenden Gestirn zugewandte Seite der Welt reicht, bildet. Denn die Gestirne sind ja nicht einfach nur ein Punkt am Himmel, sondern die durch die Gravitation „bestrichene“ Fläche der Anziehungskraft wirkt wie das Sonnenlicht auf eine grössere Oberfläche. Nur: die Kraft wirkt direkt unter dem betreffenden Gestirn am stärksten. Steht aber z.B. Sonne und Mond nicht genau nebeneinander, so hat der Kegel zwei (resp. mehr) „Spitzen“.
Schon einmal stattgefunden habende Störungen ziehen dann als Druckwelle um den „Ball“ und beeinflussen weitere Störungszonen, die sich auf dem Weg nach „Gegenüber“ befinden. Sie folgen dabei der Richtung des ursprünglichen „Impulses“. Sie können sich auch gegenseitig beeinflussen. Der Erdkern respektive die Asthenosphäre überträgt solche Störungen ebenfalls als Druckwelle noch an andere Stellen des Erdmantels, und wo bereits Verwerfungen bestehen, werden diese aus einem allenfalls schon labilen Zustand „gelöst“. Druckwellen, deren Ursprung näher beim Erdkern liegt, haben daher weiter reichenden „impact“ als höher liegende, z.B. auch künstlich durch den Menschen in der Kruste hervorgerufene, wie Kernversuche oder Tiefbohrungen. Treffen tieferliegende Stosswellen auf die Magmablase eines Vulkanes, so können sie ihn zu einem Ausbruch veranlassen.

Nun noch etwas: Die Erde ist also wie gesagt nicht einfach ein homogener Lehmklumpen.

Einem gewissen Erich Wegener wird die Kontinentalschollentheorie zugeschrieben; Er hat festgestellt, dass die Kontinentalschollen in ihren Umrissen wie bei einem Puzzle ineinanderpassen. Einstein bezweifelte noch, dass sich diese Schollen so ganz ohne Motiv von selbst hätten bewegen sollen. Wo er recht hat hat er recht, aber ein Motiv ist da!

Wie immer man die Entstehung der Erde ansieht, ob sie als Tropfen von der Sonne weg geschleudert wurde oder ob sie sich aus einer Gaswolke verdichtet hat, jedenfalls Wirbelte sie herum. Sie rotiert.

Das heisst; dieser Eisenkern rotiert! Er hat sich offenbar durch die Zentripetalkraft innerhalb der Asthenosphäre verdichtet! Er schwebt darin frei herum und schiebt und Walkt die Erde von unten her durch!

Schaut man sich einen Globus an so fällt einem Etwas auf: Alle Kontinente haben einen „Rechtsdrall“. Nord – und Südamerika sind nach Osten gebogen, ebenso Indien – samt dem ganzen Indonesischen Archipel. Afrika scheint eine „Drehbewegung“ nach Osten durchzumachen, die den Nahen Osten nach Norden schiebt, das Mittelmeer auffüllen will und die Alpen aufgefaltet hat. Auch bei Europa hat man den Eindruck, es ist immer eher nach Osten „gezwängt“. Die gleiche Drehbewegung des indischen Subkontinentes scheint den Himalaya aufgefaltet zu haben. Und schaut man sich den Australischen Kontinent an, so könnte – wie bei einem Puzzle, Westaustralien gut in den Golf von Bengalen passen, wohingegen die Ostküste eher nach Japan passt. Man konstatiert, dass da immer „Rechtsbögen“ sind. Das Ganze sieht so aus, als ob Irgendwas da von unten „schiebt“. (Und sich auch „ausgedehnt“ hat. Was mich in meiner Theorie bestärkt). Und ausserdem dazu passt, dass die Kruste durch die erwähnten Dynamischen Kräfte aktiv abgebremst wird.
Betrachten wir aber nun die Magnetfelder.

Die Sonnenachse ist gegenüber der Ekliptik um etwa 7,8 Grad geneigt. Die Sonne selbst rotiert ebenso wie die Erde im Gegenuhrzeigersinn – ihre Umdrehungsperiode ist aber nicht überall gleich: Der Sonnenäquator braucht etwa 24 Tage, die Pole etwa 30 Tage für eine Umdrehung. Im Inneren rotiert die glühende Masse offenbar schneller und ausserdem gibt es gewaltige Massenumlagerungen. Nach der „rechte Hand Regel“ baut die Sonne dabei ein starkes - und auch wechselndes - Magnetfeld auf.
Auch der Erdkern baut durch seine Rotation ein Magnetfeld auf. Dieses Magnetfeld der Erde interagiert natürlich mit dem der Sonne. Und wo die Distanzen der beiden Magnetfelder divergieren, sind auch die entstehenden Kraftfelder unterschiedlich stark, denn die magnetische Feldstärke ändert sich in Anderung der Distanzen. Das heisst in Bezug auf den Erdkern: Die Rotationsachse des Kerns möchte sich mit dem der Sonne parallel stellen: Im Frühling -„Sommerhalbjahr“ ist der Effekt wegen des Sonnenstand - Winkels am grössten. Dummerweise wirkt er dabei der Gravitations – und Erd – Rotations(flieh)kraft entgegen. Die Gravitation der Sonne hat das Bestreben, die Erdkruste anzuziehen, während der Erdkern an dieser Stelle eher „Abstand“ gewinnen möchte. Natürlich „kippt“ der Erdkern dadurch nicht gleich, aber der Kreiseleffekt ist gestört.
Ebenfalls die Magnetfelder der anderen Gestirne wirken auf den Erdkern. Nicht nur das der Sonne – je nach Sonnenaktivität - sondern auch das der anderen Planeten (ohne Mond)!
(Sogar die gesamte Milchstrasse und die Beschleunigungen innerhalb dieser Systeme haben da Einfluss.)

Man sieht: Das Ganze ist eine höchst dynamische Angelegenheit! Es wundert mich, dass sich die Erde nicht ständig „schüttelt“ wie ein störrischer Esel! Zum Glück ist sie etwas „träge“…
Um Erdbeben einigermassen zuverlässig voraussagen zu können, oder mindestens deren Gefahren zu entschärfen, wäre wohl ein Computerprogramm nützlich, das sämtliche diese Einflüsse berücksichtigt: (ich bin dazu nicht im Stande..)
• Alle die vorher erwähnten mechanischen und dynamischen Gravitations – und Fliehkräfte von Erdkern, Erdmantel, Mond – Erde - System, der Sonne und allenfalls anderer Gestirne unter Berücksichtigung der jeweiligen Winkel.
• Ebenso die Magnetischen Kräfte und ihre gegenseitige Beeinflussung.
• Die Exzentrizitäten der Erde und ihrer Kruste, samt den relativen Dicken des Mantels.
• Ob die Gestirne in einer Reihe stehen und so ihre Gravitationskräfte vereinen. Sonne und Mond sozusagen in die gleiche Richtung ziehen, eventuell ergänzt durch die Gravitation anderer Planeten; Jupiter, Mars, Venus etc. Wie Benandi vorgibt.
• Ob alle diese Kräfteresultierenden in eine bestimmte Richtung ziehen, in der bereits eine Störungszone die Tendenz hat, sich in der entsprechenden resultierenden Richtung zu öffnen (bei bereits divergierenden Plattenbewegungen) oder zu schliessen (bei konvergierenden) Bei „Reibebewegung“ beeinflusst die Resultierende die „übliche“ Richtung, bei Subduktionszonen ist die Frage wichtig, ob durch die Kräfte der „Deckel“ gehoben wird und/oder die Schieberichtung der Subduktion übereinstimmt.
• Die Änderungen der Gravitationen im Tagesverlauf einen „Lastwechsel“, sozusagen eine „Schüttelbewegung“ auslösen können, Z.B. wenn Sonne und Mond zeitlich nach einander über den gleichen Ort „streichen“.
• Wo allfällige Kräfte - Impulse von andernorts stattfindenden Erdbeben ankommen, die in tieferen Schichten mit etwas über Fussgängertempo um die Welt liefen.
• Auf der Südhalbkugel sind die Verhältnisse geringfügig anders und umgekehrt. Sie müssen noch separat gewertet werden.
Der genaue Ort eines Erdstosses kann wahrscheinlich auch so immer noch nicht exakt berechnet werden, da die Gestirne ein grösseres Gebiet „bestreichen“ und die geologischen Gegebenheiten jeweils variieren; Die Kraftflüsse suchen sich immer den Weg des geringsten Widerstandes. Ausserdem kann der Zeitpunkt variieren; es ist nicht gesagt, dass ein Ereignis immer dann stattfindet, wenn die Kräfte am grössten sind: Schon vorher oder auch nachher kann das Gefüge vielleicht so gestört sein, dass schon relativ kleine Kräfte wirksam sind.
Aber kontrolliert man die Stellung der Gestirne bei gemeldeten Erdstössen, sieht man bereits jetzt, dass solche Ereignisse bevorzugt dann, wenn Sonne – Mond – und weitere Planeten in einer Richtung standen und verschiedene andere Sternsysteme oder Galaxien sich im rechten Winkel dazu befanden, stattfinden. (Wobei das Ereignis selbst etwas zeitverzögert zur kritischen Konstellation erfolgte). Die Resultierende zog immer mit der Sonne in die gleiche Richtung. (Wobei natürlich nur Beben, die Schaden anrichteten, der Presse eine Meldung „wert“ sind. Es gibt aber jede Menge von Beben, die unbeachtet bleiben!)
Die ungefähre Zeit des Impulses folgt auch jeweils der Konstellation, Die Wirkung kann sich aber dann einstellen, wenn entweder der Kritische Zustand noch nicht ganz erreicht ist oder die Sache noch in der „Schwebe“..

Das entspräche in etwa Benandis Theorie.

Jetzt möchte ich aber den Gedanken noch weiter spinnen:

Die Anziehungskraft von Mond, Sonne und den übrigen Gestirnen übt nicht nur auf die Meere und die Erdoberfläche ihre Wirkung aus. Sondern auch auf die Lufthülle der Erde, die ja ebenfalls ein „Gewicht“ hat und folglich auch dieser Anziehungskraft unterworfen ist. Das Gewicht der Lufthülle beträgt etwa 1 kg./cm2. Wir werden von dieser Lufthülle nur deshalb nicht erdrückt, weil der Druck allseitig auf und in uns wirkt. Bei 10 mm Quecksilbersäule Druckunterschied beträgt zur Veranschaulichung umgerechnet die Pumpwirkung eines (kleinen!) Tiefdruckgebietes von sagen wir 100x100km = 10000 km2 rund 10 Milliarden Tonnen! Die Erdkruste schafft nur bis etwa 100m tiefe einen Druckausgleich. Kontinentalschollen können den Druck nicht ausgleichen. Ein paar Milliarden Tonnen auf bestimmte Zonen dieser Kontinentalschollen mehr oder weniger läppern sich da schon ganz schön zusammen. Umgekehrt wirkt die Erschütterung des Erdmantels bei Erdbeben auch auf die Lufthülle. Was wiederum Druckschwankungen und somit Wetterphänomene auslösen kann!

Es scheint, dass wenn bei Erdbeben die dannzumal schon obdachlosen Menschen mit starken Wetterphänomenen, Kälte und Regen zu kämpfen haben, dies nicht „Zufall“ ist, sondern dass es zusammenhängt. Und möglicherweise „hilft“ dann auch noch dieser Regen, die Störungszonen zusätzlich zu „erweichen“. Was dann allenfalls die Folgen von „Nachbeben“ noch verstärkt.

Die Mondphasen werden in der Meteorologie meiner Meinung nach bis jetzt zu wenig ernst genommen – ausser vielleicht von den „Wetterfröschen im Muotatal“. Aber bei Neumond, wenn Sonne und Mond gemeinsam an einem Ort über der Lufthülle stehen, bewirken sie rein durch ihre Anziehungskraft natürlich auch eine Verringerung des Gewichtes der Lufthülle, d.h. des Luftdruckes, denn die Lufthülle wird ja hier von der Erdoberfläche weg angezogen. Es vermindert sich dort der Druck. Das ergibt eine ziemliche „Pumpwirkung“. Und die Meteorologie lebt ja von Druckschwankungen!.

Die erwähnten „Wetterfrösche“ behaupten, dass bevorzugt bei Neumond gerne längere Wetterphasen zu Ende gehen – was oft als Unsinn abgetan wird, weil es nicht „immer“ stattfindet – aber statistisch gesehen hat es doch Hand und Fuss!

Aber noch weiter:

Der Erdkern – die ganze Erde als solches – müsste sich eigentlich im Lauf der Zeit durch Strahlungs - Verluste in den Weltraum hinaus – auch nach ihrem feurig-flüssigen Urstadium noch und trotz der guten Isolation durch Erdkruste und Atmosphäre - ziemlich abgekühlt haben. (Der Franzose Buffon errechnete seinerzeit auf Grund des Wärmeverlustes von weissglühenden Metallkugeln diese Zeit mit nur maximal 168000 Jahren...Und nahm das Erdalter entsprechend kurz an. Und selbst Lord Kelvin errechnete auf Grund der Abkühlung für die Erde ein Alter von nur 20 – 100 Millionen Jahre – was ihn in den Clinch mit Darwin brachte, der für seine „Entwicklungsgeschichte“ wesentlich mehr Zeit „brauchte“.)
Aber, falls nicht durch eine Art Atomumwandlung – oder durch eine uns bis heute noch unbekannte Wärmequelle – dort ständig Wärme neu gebildet wird, müsste im Laufe der Milliarden Jahre seit ihrem Entstehen der Erdkern doch etwas kühler geworden sein. Es geht aber die Vermutung, dass die Kerntemperatur über 4 Milliarden Jahre nur um 110 Grad gesunken sei, was man aus der Erdgeschichtliche ableitet. Wie heiss der Kern wirklich ist, weiss zwar (noch) niemand. Aber bei einer Kernumwandlung müsste dann das Magma aus dem Erdinneren resp. der Erdkern viel mehr Radioaktivität aufweisen als er jetzt hat, und die Temperatur würde sich entsprechend wahrscheinlich doch eher immer mehr erhöhen.
Es gibt zwar eine kleine Zone in Afrika, (Gabun) wo Uran 500000 Jahre lang einen „natürlichen“ Atommeiler bildete, aber sein Einfluss – wie auch Der ähnlicher Lager - auf die gesamte Erde dürfte klein gewesen sein. Ob das radioaktive Radon, das an mehreren Stellen aus der Erdkruste austritt, beim Wärmehaushalt eine Rolle spielt, ist nicht bekannt.
Die Wärme im Erdkern diffundiert natürlich bis an die Oberfläche und wird dort abgestrahlt. Es muss also eine Art Gleichgewicht zwischen Wärmeverlust und Wärmegewinn herrschen.
(Wenn man annimmt, dass der Kern sich nicht ständig nur abkühlt, und was an der Stelle einer Atomreaktion möglich wäre, wäre Wärmeerzeugung z.B. durch Gravitationswellen.)

Aber ich vermute, die Erdrotation respektive die Rotation des eisernen Erdkernes im Kraftfeld der Sonne wirkt als Generator... vielleicht zusammen mit der erwähnten Walkarbeit des Kerns auf die Kruste als Wärmequelle. Der rotierende Erdkern innerhalb der Kraftlinien des Magnetfeldes der Sonne würde dann das Erdmagnetfeld und auch die Energie erzeugen, die dann die Wärme erzeugt. Wie genau aus diesen Kraftfeldern die Erdwärme selbst entsteht, dürfte aber noch Gegenstand weiterer Überlegungen sein… Die Generatorwirkung, resp. der Widerstand würde dann den Erdkern immer mehr abbremsen, was infolge des Trägheitsmomentes der Kruste die Kontinentalverschiebung auslösen könnte.

Sollten wir aber je geothermische Energie richtig kommerziell und in grossem Stile nutzen, müsste wir uns auch darüber Gedanken machen! Der Einfluss des Menschen auf unser – wie jemand einmal schrieb „Raumschiff Erde“ - könnte sonst auch hier zu Problemen führen. Abgesehen von der Erdbebengefahr beim Eingriff des Menschen in den Untergrund! Unser Einfluss auf Umwelt, Fauna und Flora ist ja jetzt schon zu gross und hat bekanntlich auch schon zu dramatischen und sich gegenseitig hoch schaukelnden Veränderungen geführt !

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